Siegfried Operaház Budapest

Siegfried
Operaház Budapest
Premierenvorstellung am 19.03.2017

Die Kosten (für 2 Personen)
Flug (nur Kabinengepäck) 130,00 EURO
3 Übernachtungen im Appartement 130,00 EURO
Opernkarten für die Premiere 126,00 EURO
72-Stundenticket für die öffentlichen Verkehrsmittel 30,00 EURO
GESAMT 416,00 EURO
Pro Person 208,00 EURO

In der Oper

Wir hatten Karten für 19.500 ft und saßen “im zweiten Rang in Loge 6.

Auf der linken Aufnahme sind die Sitzplätze eingekreist. Die rechte Aufnahme zeigt den Blick auf den Bühnenraum.

Die Sitze sind wie fast alle Plätze in diesem Haus ein wenig unbequem. Die Sicht auf die Bühne war sehr gut.

In einer Loge zu “hofieren” hat natürlich etwas.
Wir hatten Glück und die Loge für uns alleine, so dass Bein- und Bewegungsfreiheit sehr angenehm waren. Zudem bietet die Loge eine eigene Gadrobe, so dass das anstehen an der allgemeinen Gaderobe entfällt.

Die Vorstellung

Die Bange Frage war ob der Regisseur auch im Siegfried dem Stil seiner Inszenierung aus dem Rheingold und der Walküre treu bleiben würde.

Ähnlich dem Satyrspiel…
…Das Animations Studio Kedd Kreativ Mühely lieferte ihm dafür auch die vielfachen Einblendungen, mit denen bereits während des Orchestervorspiels der dunkle Wald, in welchem sich Mimes Felsenhöhle befindet, angedeutet wird.Von Harald Lacina

Ja, die Animationen und Lichteffekte zogen sich durch die gesamte Aufführung. Es war wieder das farbige und teilweise schrille Bühnenbild, wie schon in Rheingold und Walküre. Und ja es fesselte den Zuschauer wieder an das Geschehen auf derBühne

Für die Rollen von Siegfried, Brünnhilde, Fafner, Erda und Waldvogel konnten für die Premiere die besten Kräfte Ungarns gewonnen werden.Von Harald Lacina

Besonders hatte es uns der Waldvogel angetan. Kein imaginäres “Püppchen” oder eine Stimme aus dem OFF. Hier gab es einen Lebensgroßen Waldvogel mit flatterndem Kostüm und phantastischer Stimme.
Zita Szemere war für uns die schönste Überraschung an diesem Abend.

Dem jungen Generalmusikdirektor der Ungarischen Staatsoper Péter Halász gelangen am Pult des Orchesters der Ungarischen Staatsoper viele wunderschöne Momente. Etwa das  „Waldweben“ mit seiner lyrischen Ruhe und hypnotischen Wirkung im zweiten Akt, aber auch das Vorspiel zum dritten Akt und die Verwandlungsmusik zum Brünnhildefelsen, die er mit lebhafter  Dynamik zu unterlegen verstand. Die Streicher musizierten insgesamt auf höchstem musikalischen Niveau, hervorzuheben waren auch die Celli und die Viola da braccio, die mit ein Garant für die formvollendete Umsetzung der Partitur an diesem bildeten.

Der Applaus am Ende fiel großzügig aus. Die Gäste wurden mit Bravorufen bedacht, aber auch die heimischen Künstler wurden davon nicht ausgespart und Eszter Sümegi erhielt sogar einen Strauß roter Rosen auf offener Bühne ausgehändigt. Auch das Regieteam konnte sich durch den wohlwollenden  Applaus des Publikums in seiner Arbeit bestätigt erachten. Man kann also gespannt auf die Götterdämmerung im nächsten Jahr wartenVon Harald Lacina

Uns hat die Vorstellung sehr gut gefallen.
Leider wird es die für 2018 geplante Götterdämmerung nur ein einziges Mal und das auch lediglich konzertant geben.
Grund ist eine Renovierung des Opernhauses, die länger als erwartet dauert. Wir hoffen auf ein Wiedersehen in Budapest im Jahr 2019

 

 

 

 

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