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Komponisten, Opern, Wagner, Richard

Rheingold Operaház Budapest

Rheingold
Operaház Budapest
Besuch der Premierenvorstellung am 21.03.2015

Die Kosten (für 2 Personen)

Flug (nur Kabinengepäck) 124,00 EURO
3 Übernachtungen im Apartement 135,00 EURO
Operkarten für die Premiere 112,00 EURO
72-Stundenticket für die öffentlichen Verkehrsmittel 30,00 EURO
GESAMT 401,00 EURO
Pro Person  200,50 EURO

In der Oper

Wir hatten Karten für 17.600 ft (ca. 56,00 EURO) und saßen im Parkett.

Die Bühne war gut zu sehen und auch ohne Opernglas, konnte man dem Geschehen gut folgen.

Die Sitze sind wie fast alles Plätze in diesem Haus ein wenig unbequem.

Das linke Bild zeigt den Saalplan des Hauses.

Das rechte Bild vom Schlussapplaus ist direkt von unserem Sitzplatz aus aufgenommen und zeigt, wie die Bühne zu sehen ist.

 

Die Vorstellung

Schrille Mode, bunte Haare, Videoprojektionen: Géza M. Tóth hat Richard Wagners “Reingold” an der Staatsoper Budapest “im überdrehten Futur-Look” inszeniert, wie unser Kritiker meint. Dabei spare der ungarische Filmemacher in seinem ersten Teil des Rings nicht mit Kritik am Kapitalismus.Von Jörn Florian Fuchs

Besonders gut hat uns gefallen, dass die Inszenierung so farbenfroh und “modern” daherkommt. Donner wirkt ein wenig wie Einstein und sein Hammer an einen Jahrmarktsartikel. Doch was soll’s? Es passt sich gut ins Bild ein.

…Natürlich kann so ein Rheingold-Personal im überdrehten Futur-Look leicht albern wirken. Regisseur Tóth setzt dagegen die gelegentliche, gezielte Karikierung.Von Jörn Florian Fuchs

Ein Highlight war für uns Loge, der frech und fröhlich daherkommt. Seine Frisur macht mehr als deutlich, welche Gottheit er verkörpert. Grelles Flammenhaar, halb Punk, halb Banker. Zum Ende zieht er das Schwert aus “dem Stamm”, bemerkt seinen Irrtum und steckt es zurück. Ein deutlicher Hinweis auf das kommende Geschehen.

Ernst und böse ist dagegen das furiose Schlussbild. Die Regenbogenbrücke führt statt nach Walhall in ein augenbetäubend buntes Shoppingparadies…Von Jörn Florian Fuchs

Uns hat die Vorstellung so gut gefallen, dass wir mit Sicherheit auch zur Premiere der Walküre 2016 wieder dabei sein wollen.

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